Als eine der großen privaten Stiftungen Deutschlands engagiert sich die Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main für die Frankfurter Stadtgesellschaft. Die im Oktober 2005 errichtete Stiftung Polytechnische Gesellschaft greift die Gedanken der Gründungsväter der Polytechnischen Gesellschaft von 1816 auf.
Sie konzentriert sich auf drei Themenfelder:
- Bildung, Wissenschaft und Technik
- Kunst und Kultur einschließlich der Pflege des kulturellen Erbes
- Soziales, Karitatives und Humanitäres
Dabei ist die Stiftung Polytechnische Gesellschaft sowohl operativ als auch fördernd tätig. Eines ihrer operativen Projekte ist das Förderprogramm „StadtteilHistoriker", das in Kooperation mit der Gerda Henkel Stiftung und der Frankfurter Neuen Presse als Medienpartner erstmals 2007 aufgelegt wurde. Dabei erhält im Rahmen des Programms eine Gruppe von ausgewählten geschichtsinteressierten Bürgern die Möglichkeit, selbstgewählte historische Themen aus der Frankfurter Stadt- oder Stadtteilgeschichte zu bearbeiten und nach Ablauf eines Jahres ihre Ergebnisse der Öffentlichkeit vorzustellen. Gegenstand der Arbeit kann die Geschichte von Personen, Familien, Unternehmen, Institutionen oder Ereignissen sein. Die StadtteilHistoriker gehören unterschiedlichsten Berufsgruppen und Generationen an und leisten ihre Recherche ehrenamtlich. Für den entstehenden Recherche- und Publikationsaufwand erhalten sie von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft eine pauschale Aufwandsentschädigung. Mit dem Projekt „StadtteilHistoriker" möchten die Projektpartner einen unmittelbaren Beitrag zur Aufarbeitung der Frankfurter Stadtgeschichte leisten, wie sie anhand historischer Beispiele aus dem Lebensumfeld einzelner Bürger und Einrichtungen anschaulich wird.
Ansprechpartnerin:
Dr. Katharina Uhsadel
Bereichsleiterin Kunst, Kultur und Pflege des kulturellen Erbes
Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main
Untermainanlage 5
60329 Frankfurt
Tel. 069 - 789 889 15
Fax 069 - 789 889 915